
Da kommen wir so langsam auf die Zielgerade …. uuuund … ruuuuummmms …. schwer gelandet im Maisfeld … Hoffentlich nicht neben einer manmpfenden Wildschweinfamilie, denn dann hilft nur noch ne Schippe Hafer und ab dafür … OK OK … Hatte heute nen Scherzkeks zum Kaffee … sorry … Dabei passt das grad so GAR nicht zum melancholisch anmutenden, schwerfälligen und erdenden Mais. Schluss also mit der Scherzkekserei
Maiswuchs ist geradezu massig, die Wurzeln dick und fest in der Erde verankert. Im Gepäck hat Mais neben SEHR vielen Kohlenhydraten und einigem an Eiweiß (8%) einen sehr hohen Wert an Vitamin A …. Damit können andere Getreide so GAR nicht dienen! Da Mais glutenfrei ist, kann man nicht wirklich ein Brot daraus backen, aber dafür Fladen (Tortillas) – Auch lecker ist Polenta und natürlich Cornflakes (Corn ist übrigens englisch und heißt Mais …’Ach was‘) … uuuuund … Na klar – Popcorn!
Der hohe Zuckerghalt vom Mais befähigt zu körperlichen Dauerleistungen. Mais, kombiniert mit Bohnen – beispielsweise in dem berühmten Gericht ‚Chilli con (in unserem Falle ’sin‘) Carne – ist eine tolle Eiweißquelle, in der alle essentiellen Aminosäuren vorhanden sind. Bingo!
Passenderweise ist dem Mais der Saturn (engl. Saturday) zugeordnet … Als Metall das Blei (ist ja auch ganz schön schwer und massiv, oder!?) … Die Tugend wäre:
In Ernstheit und Ruhe den Zusammenhang erkennen
Das entsprechende Temperament ist die Melancholie … Oh jeee … Melancholiker! Ein Melancholiker vermeidet enge Verbindungen zur physischen Umwelt und kann neuen Kreationen bei Tisch oft nicht viel Positives abgewinnen. Da er jedoch meist ein großes Vertrauen in seine Bezugspersonen hat, verweigert er nicht so störrisch, wie vielleicht der Choleriker.

Dem Melancholiker tut die hüpfenden Hirse und auch die stärkende Gerste gut. Gern darf sie auch gesüßt sein … Er hat ja sonst keinen ‚Zucker‘ in seinem Leben. Helfen können ihm auch entkrampfende, lösende und wärmende Lebensmittel, wie Fenchel, Anis und hochwertige Öle … Und nochmal … Zucker, Zucker, Zucker … Der versüßt ihm das Leben ein wenig
Mais ist da also eher was für den Sanguiniker, der immer einen halben Meter über dem Erdboden schwebt. Ihn kann man damit etwas erden – Falsch! Zu erden ‚versuchen‘
Mais wirkt also erdend. Damit ist es ein nahezu unverzichtbares Getreide für alle Veganer*innen, die ja auf sämtliche tierischen Produkte, die erdend – man könnte auch sagen ‚inkarnierend‘ – auf den Menschen wirken. Nicht selten höre ich in meinen Ernährungsumstellungskursen, dass die Teilnehmer*innen ’nahe am Wasser gebaut sind‘, seitdem sie auf tierische Produkte verzichten. Kein Yogi würde versuchen mit Milch, Flesich und Käse in die Meditation zu gehen, da die erdenden Kräfte den spirituellen Höhen entgegenstehen. Im Alltäglichen hilft es uns Veganer*innen jedoch in ‚dieser Welt‘ klarzukommen.
Heute habe ich zwar Maisrezepte für Euch, allerdings nur als Polenta. Schlicht gekocht, knusprig gebraten oder als Füllung … Alles SEHR lecker und SEHR hübsch auf dem Teller



Knusprige Polentasterne mit Minzmelanzane
Von Euch hätt ich soooo gern Rezepte für süüüüße Polenta, spannendes Popkorn oder Tortillas … Ginge das wohl?? 🙂
Und nun wünsch ich euch noch einen schönen Samstag Abend! Bis morgen … Zum ‚Grande Finale‘ meiner kleinen Getreideschule


Kommentar verfassen