Heute möchte ich Euch Avaaz vorstellen, ein Kampagnnetzwerk, welches weltweit organisiert ist und wo ein Mitwirken mit nur EINEM simplen Mausclick möglich ist (aber dazu später)
Tja, mit dem persönlichen Engangement ist es ja meist so ne Sache. EIGENTLICH müsste man sich für, resp. oftmals auch gegen die ein oder andere Sache engagieren, doch irgendwie geht dieser Wille im Alltagssumpf unter und Monsanto, Klimakiller und andere Grausligkeiten treiben weiter ihr weltweites Unwesen.
Wie man auf der Homepage von Avaaz nachlesen kann, heißt Avaaz auf vielen osteuropäischen Sprachen ‚Stimme‘. Und ganau das ist es, was seit 2007 das Anliegen von Avaaz ist.
Einer Angelegenheit eine Stimme geben
Avaaz gibt Themen, wie Armut, Klimawandel, Korruption und allgemeine Konflikte ein weltweites Gehör und seine 42 Mio Mitglieder sind auf derzeit 194 Länder verteilt. Sie organisieren sich über das Internet, was ihnen eine ungeheure Einflusskraft verschafft.
Warum nun stelle ich Avaaz auf meinem veganen Blog vor?
Nun, Avaaz setzt sich unter anderem für Themen ein, die direkt oder indirekt etwas mit einer tierfreundlichen und veganen Weltanschauung zu tun haben. Beispielsweise dem Kampf gegen Gentechnik, die Abholzung des Regenwaldes und damit dem Schutz, der dort lebenden Tiere etc. – 2013 konnte Avaaz einige bienengefährdende Pestizide (zumindest bis 2015) verbieten lassen.
Wie kann ich nun so EINFACH mitwirken?
Auf der Startseite von Avaaz brauchst Du Dich lediglich einmal registrieren. Dann bekommst Du regelmäßig Mails mit neuen gestarteten Aktionen. DU entscheidest, wofür Du Deine Unterschrift hergibst und clickst die Aktion an und bist direkt dabei! Einfacher geht es kaum! Ach … SPENDEN sind natürlich auch gern gesehen aber nicht Voraussetzung für die Mitgliedschaft. Diese ist KOSTENFREI
Wenn DU nun ein konkretes Anliegen hast, kannst Du Deine Mitgliedschaft nutzen und Deine eigene Petition über Avaarz starten!
Augenblicklich hat Avaaz eine Kampagne gegen den Monsanto Konzern, der massiven Druck gegen den Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aufbaut, damit dieser ihn widerruft. Hierbei geht es um das meistgenutzte Pflanzenschutzmittel Glyphosat, was krebserregend zu sein scheint (allerdings eine gute Einnahmequelle für Monsanto ist):
Das weltweit am meisten genutzte Pflanzenschutzmittel ist wahrscheinlich krebserregend – davor warnen führende Wissenschaftler gerade!
Monsanto fordert nun, dass die Weltgesundheitsorganisation ihren bahnbrechenden Bericht widerruft und könnte so die Wissenschaft zum Schweigen bringen. Doch Experten sagen, dass ein dringender Aufruf der Öffentlichkeit das verhindern kann.
Dass die agrochemische Industrie unser undurchschaubares Regulierungssystem fest im Griff hat, ist allgemein bekannt. Doch jetzt haben wir eine einmalige Chance: In der EU wird Glyphosat offiziell überprüft und auch in Kanada, Brasilien und den USA finden ähnliche Prozesse statt. Die Niederlande, Sri Lanka und El Salvador ziehen sogar ein Verbot in Erwägung.
Die Gefahr ist eindeutig — dieses Gift wird in unseren Lebensmitteln, auf unseren Feldern, Spielplätzen und Straßen eingesetzt. Sorgen wir dafür, dass es vom Markt genommen wird.
Ein nettes Gadget ist, dass auf deren Seite eine Art Liveticker läuft, auf dem man nicht nur sehen kann, wieviele Unterschriften bereits gesammelt wurden (für die oben genannte Sache just knapp 1,2 Mio!!!) sonder auch WER gerade unterschrieben hat …
Ja, diese oben genannte Kampagne hat mich dazu motiviert, Euch die tollen Aktivitäten von Avaaz einmal näher zu bringen. Und vielleicht nutzt Ihr ja die aktuelle Kampagne, um Euch dort anzumelden und Eure erste Unterschrift zu leisten!? Natürlich kann man Avaaz auch auf Facebook und Twitter folgen 🙂
Mich interessiert hier mal, ob jemand von euch bei Avaarz Mitglied ist … Wer mag, kann sich ja outen oder seine Meinung zu solchen Onlinenetzwerken kundtun …
Der Objektivität halber möchte ich noch darauf hinweisen, dass es Stimmen gibt, die vor Avaarz warnen. Ich habe ein YouTube Video gesehen (welches ich hier bewusst nicht verlinke) und kann für mich sagen, dass die dort aufgeführten Argumente für mich aus verschiedensten Gründen abstrus sind … Aber das darf natürlich jeder selbst für sich entscheiden!


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