
WAS für ein Tag … Eigentlich wollt ich vor dem letzten Pauli Heimspiel nur kurz die Pizzeria ‚Pizza Bande‘ – deren Ruf für ihre legendär leckeren
veganen Pizzen mir schon vor Wochen entgegen eilte – testen, dann noch etwas shoppend über den Kiez bummeln, früh ins Stadion und direkt nach dem Spiel zügig wieder nach Hause, da am Samstag schon ein frühes Tannenbaumshopping angesetzt war … Aber Ihr ahnt es … Es kam GANZ anders, sodass es heute wieder einen Doppelpost, einen ‚Pizzabanden‘- und einen ‚Andere Banden‘ Post, gibt. Zu erkennen an den ************* … Ganz zum Schluss gibt’s dann aber noch viiiele Pizzabandenfotos

Die ‚Pizza Bande‘ liegt direkt Reeperbahn, resp. 20 Meter rein in die Lincolnstraße. Das ist Nähe Nobistor/S-Bahn Reeperbahn. Also mittendrin 
und schnell zu finden.
Schon als ich rein kam, war klar – HIER kann ich auch gut länger als auf eine schnelle Pizza verweilen. Der Blick fällt geich auf die offene Küche, wo die Pizzabäckerin den Pizzateig künstlerisch in der Luft herumwirbelt. Sitzen kann man an hohen Tresentischen, in einer urgemütlichen Eckbank, die mir sofort den Gedanken ‚Ich trinke ein Glas Rotwein zu meiner Pizza‘ auslöschte und mich mit einem Astra auf dem Tisch wiederfand. Auf der anderen Seite der Pizzeria steht ein gemütliches Sammelsorium von Tischen und Stühlen …
Ja, hier kann man verweilen!

Die Basispizza kostet 5,50 Euro (vegan mit Wilmersorfer Käse) und kann mit vielen Zutaten upgegraded werden. Ich habe mich für Ruccola, Chilli (vorsicht: dann ECHT scharf), Saitanstreifen und Antipasti entschieden – Wollt ich mich doch einmal queer durchprobieren.
Vegane Varianten gibt es wirklich zu Hauf und ich sage Euch, die Pizzen sind wirklich HAMMER und riiiiesengroß, dünn, saftig belegt und knusprig!
Weiß gar nicht, wo ich das letzte Mal eine SO gute Pizza gegessen habe.
Ach … und … Nettes Puplikum! Neben mir auf dem Bänkchen saß M. aus Farmsen. Mit ihr begann ein kurzweiliges Pläuschen, welches mich die Zeit vergessen und das ein oder andere Astra trinken ließ. Da kam dann irgendwann die Frage aus der Küche, obs denn noch eine Nachtischpizza – Marzipan, Rumrosinen, Mandeln und Pflanzensahne – sein sollte? Naaaachtischpizza???? Neeee … pappsatt!! Obwohl … ‚Gibt’s die auch in klein?‘ — ‚Klaar … die SIND ganz klein‘ … Naaa guuuut, hab ich noch mehr Stoff zum Schreiben. Dazu 2 Espressi … Aber … Gestandenermaßen … KLEIN ist anders … Aber NACHTISCHPIZZA ist ab sofort mein Lieblingsnachtisch und das werde ich im nächsten Jahr unbedingt mal

nachkreieren, versprochen!!
Danach ging bei mir aber nix mehr und ich beneidete M aus Farmsen, die sich jetzt auf den Weg zu ihrer Couch machen wollte. Ich pendelte dann weiter Richtung Millerntooor und hab mich mit den anderen getroffen. Noch immer mit fester Überzeugung , den Abend früh zu beenden.
*************
Daraus wurde dann doch nix … Unseren ‚Absacker‘ haben wir dann in der Weinbar (unter der Nord) eingenommen und so kam ich ins Gespräch mit A. aus Trittau. Da sich unsere Bezugsgruppen irgendwie auflösten, beschlossen wir – noch kurz – weiterzuziehen.
War noch ein guter** Abend mit nem tollen Konzert im Lehmitz. (**Achtung Nachtrag wegen Meckerns von A. aus Trittau 😉 : Jaaaa, der Abend war klasse!) ein Leider musste ich dann zu Hause im Taxi feststellen, dass mir Portemonnaie und Hausschlüssel aus meiner Tasche gestohlen wurden. Blitznüchtern habe ich den Taxifahrer bekniet, die ‚Zeche‘ überweisen zu dürfen …. Vielen Dank dafür Hamid! Na, und dickes Danke liiiebste Nachbarin, dass Du mir in den frühesten Morgenstunden meinen Ersatzschlüssel in die Hand gedrückt hast!
Na, den Rest der Nacht habe ich am Telefon gehangen und den Rest des Wochenendes mir den Kopf über all den Papierkram, der noch folgen wird, gemacht — Großer Mist … Ich sage Euch, ein paar Tage vor Weihnachten ohne EC- und Kreditkarte ist ne echte Herausforderung. Aber auch hier: Toll, wenn man Freunde hat, die einem aus der Patsche helfen … Danke, liebe Keksfreundin 😉
Na, eine kleine gute Nachrichricht gibt es wenigstens: Ich werde morgen das erste mal in meinem Leben auf die Davidwache gehen … Dort scheinen einige meiner Sachen abgegeben worden zu sein – Wobei … Ich rechne da eher mit meiner Erdkorn-Rabattkarte & Co … Na … Werden sehen
Ist Euch auch schon mal ‚alles‘ gestohlen worden unterwegs? Habt Ihr Tipps zur Wiederbeschaffung? Seufz … Nicht, dass jetzt noch Anfängerfehler meinerseits dazukommen.


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