Ein Traum von einem zerlaufenem Käse?? Sei es auf Pizza oder in einer Teigtasche – Oder lieber das klassische
Mozzarella Carprese?? Die Tomatensaison steht ja bereits vor der Tür! Mit einem Basilikumblättchen, etwas gutem Olivenöl und Balsamico Essig hat man stets schnell etwas Köstliches auf dem Tisch.
Aber geht das? VEGANER Mozzarella?? Ich habe die gekauften Varianten gestestet und allesamt für nicht genießbar befunden. Obendrein völlig überteuerte Produkte. Aber so ist es eben bei Convenient Food … Die Bequemlichkeit muss man teuer bezahlen.
Also habe ich mich auf die Suche nach einem Mozzarellarezept gemacht. Nachdem mir der Veta und der Käse zum Überbacken ganz gut gelungen sind, war ich da sehr hoffnungsfroh! Auch ein Name war schnell gefunden (ja, ja … bei den Veggis muss immer irgendwo ein ‚V‘ zu finden sein 😉 :
MozzaVrella
Ich hatte den MozzaVrella schon vor Augen … Folgende Ergebnisse waren mir wichtig … Er muss
- … beim Backen dickflüssig zerlaufen
- … relativ weiß sein
- … etwas säuerlich schmecken
- … schnittfest sein
Gesagt! Getan!

Ich habe mich durch unzählige Rezepte im Internet gewühlt und meine Vorstellungskraft half mir, im Vorwege von ‚gut‘ und ‚böse‘ zu unterscheiden. Herausgekommen ist folgendes Rezept für MozzaVrella
Die Zutatenliste ist, wie ich es mag: Kurz und verständlich! Zunächst erwärmt man die Margarine und gibt die restlichen Zutaten, wie Kartoffelstärke, Hefeflocken und Sojamilch hinzu und verrührt diese, bis eine zähe Masse entsteht. Dann ab auf den Herd damit und auf schwacher Hitze zum Sieden bringen. Dann mit Hilfe eines Pürierstabes (sonst gibts Klumpen … bäh!!) den Sojajoghurt und den Zitronensaft solange einrühren, bis eine homogene Masse entstanden ist. Das dann für 2 Minuten unter stetem Rühren mit einem Schneebesen köcheln lassen. Die Masse wird ziemlich zäh! So wie ein
superextremer dünner Hefeteig … Wie ein Spätzleteig etwa. Der Teig zieht Fäden und ist ‚heavy to handle‘. Vom Herd nehmen und noch etwas weiter Rühren. Wenn man ganz schnell rührt, sieht man nun immer wieder reißende Fäden am Topfrand. DANN ist der ‚MozzaVrellateig‘ gut.

Jetzt nehmt Ihr ein kleines rundliches Schüsselchen und gebt einige Tropfen Öl hinein und reibt es mit den Fingern aus. Hier gebt Ihr nun den MozzaVrella mit einem Gummischaber hinein. Folie drauf und über Nacht in den Kühlschrank, damit er fest wird.
Am nächsten Tag der MozzaVrella vorsichtig gestürzt werden und man erhält eine Halbkugel. Mit einem nassen Messer kann man ihn auch schneiden. Das Backergebnis ist nahezu perfekt. Er ist dicksämig und fädenziehend. Schmecken tut Mozzarella ja eigentlich nach nicht so viel. So auch dieser 🙂
Die Optik beim MozzaVrella Carprese ist auch sehr gut. Leider ist die Konsistenz wie ein weicher Büffelmozzarella … Hätte es gern NOCH etwas fester gehabt. Geschmack beim Carprese … Ich würde ihm die Note 3+ geben. Die säuerliche Note fehlt. Das ‚+‘ gebe ich, da der Geschmack passend ist aber eben doch nicht WIE Mozzarella.


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