Heute gibt’s nun aber erstmal wieder ein Rezept … Schließlich sollt Ihr vor lauter Ernährungsumstellerei ja nicht hüngern! Und da
sich (erfahrungsgemäß) die Kinder in der Zeit, wo sich Muddis und Vaddis plötzlich für gesunde Ernährung interessieren, viiiiel anhören müssen (statt einfach nur essen zu dürfen 😉 ), gibt’s heute mal den Klassiker … natürlich veganisiert! Soviel Spaß muss sein 🙂
Es gibt ja verschiedene Varianten, das Hack zu veganisieren: Tofu, Grünkern oder (meine heutige Variante) texturiertes Soja – kurz:
Sojaschnetzel (klein). Damit das Ganze ein Erfolg wird, sind zwei Vorgehensweisen unerlässlich (finde ich). 1. Die Sojaschnetzel müssen angebraten werden, bevor sie in der Sauce landen (für den richtigen Biss) 2. Die Sojaschnetzel müssen mit salziger Rotweinbrühe gelöscht werden (für den Geschmack und die Farbe).
Jede sizilianische Mama würde mich wohl aus dem Dorfe jagen, aber in eigentlich jeder Tomatensauce ist bei mir ein Hauch Zimt
drin! Das habe ich in Griechenland kennen und lieben gelernt. Versucht es mal!! Auch gebe ich in meine Bolo 1 geriebene Möhre. Die nimmt etwas die Säure aus der Tomatensauce (neben dem
Agavendicksaft).
Also … Spaghetti Bolo geht eigentlich immer! Und da ja heute mein Bad in herrlichstem Aquamarin gestrichen und meine Wohnung im Chaos versunken ist (obwohl mein Bad lediglich geschätzte 7m² hat), musste dieser Klassiker – überstreut mit Hefeflocken – mal wieder auf den Tisch! Hier ist mein Rezept für die Spaghetti Bolo
PS: Da nach 15 Minuten langem Kochen kein Alkohol für die Leber mehr übrig bleibt, sehe ich das hier heute eher gelassen …


Kommentar verfassen